Wenn Geschichte unter die Haut geht - Jugendgruppe besucht Gedenkstätte Auschwitz
Auf dem Programm standen Führungen durch das Stammlager Auschwitz 1 und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie eine Stadtführung durch Krakau und ein Zwischenstopp auf der Rückfahrt in Erfurt. Von dort aus ging es dann noch zur Wartburg.
Was im Geschichtsbuch steht, wurde vor Ort greifbar. Besonders eindrücklich war für viele Teilnehmer der Anblick der tatsächlichen Dimensionen des Konzentrationslagers.
In Auschwitz wurden zwischen 1940 und 1945 von den Nationalsozialisten mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet. Die Gedenkstätte erinnert heute an dieses Verbrechen und gilt als wichtiger Ort der Erinnerungskultur.
Zurück in Lünen bleibt bei den Jugendlichen vor allem Nachdenklichkeit. Das Fazit der Gruppe: Auch wenn der Besuch im KZ kein schöner Anblick war, ist es wichtig die Geschichte zu verstehen um zu verhindern, dass sie sich wiederholt.
Die Eindrücke der Fahrt sollen nun in der St. Georg Kirche in Lünen zum Zeitpunkt des Befreiungstages von Auschwitz im Januar ausgestellt werden.


